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von Ämtern und Gerichten, Teil 1
von Ämtern und Gerichten, Teil 2
Restaurant
Café im Schloss
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In den Fängen

von Ämtern und Gerichten, Teil 1

Wie konnte es soweit kommen? Seit 2021 befinde ich mich in einer Betriebsprüfung vom Finanzamt, das fast keine Fehler in der Buchhaltung feststellen konnte aber meinte, Herr Käthe und das Café im Schloss hätten zu wenig Umsätze aufgeführt und nun wurde kräftig zugeschätzt, teilweise nach Maßstäben, die dem Starnberger See zugrunde gelegt werden. Ich meine, Torgau ist sehr schön und im Sommer gut besucht aber Preise vom Starnberger See werden hier nicht aufgerufen. Und so kam eine Steuerlast zustande, die nicht ausgesetzt wurde, was im Westen ganz normal ist, sondern vom Finanzamt eingefordert wurde, was meine damals unfähige, selbstüberschätzte Anwältin nicht verhindern konnte.

Ich habe dann einen Bericht verfasst, in dem die Darstellung des Finanzamtes (u.a. mit 63 Anhängen = Beweisen) in einer sechswöchigen Arbeit widerlegt wird und nochmal darauf hingewiesen, dass wir mit einem elektronischen Kassensystem seit 2017 arbeiten. In einer cloud kann jeder einzelne Schritt nachverfolgt werden. Dazu ist aber das Finanzamt nicht fähig, weil sie erstens die technische Ausrüstung und zweitens geschultes Personal nicht haben. Ich und mein ITler haben pausenlos Hilfe angeboten, die nicht genutzt wurde.

Ich habe mir dann Hilfe (DANKE Micha) durch einen versierten Steuerberater geholt, der dann die Aussetzung der Steuerlast erreichte. Leider etwas zu spät, weil dann folgt Teil 2. Warum zu spät? Dem Finanzamt gelang es nicht, die von mir bereit gestellte Grundschuld beim Grundbuchamt eintragen zu lassen, weil ein Beleg angeblich fehlte, der schon im Juni ausgestellt wurde. Ich glaube nicht, dass mein Gegenbericht jemals gelesen wurde aber das Finanzamt hatte die Möglichkeit in acht Wochen diesen Bericht zu korrigieren. Und glauben Sie es, es passierte nichts.