
Aktuelles

In den Fängen
von Ämtern und Gerichten, Teil 2
Und jetzt beging ich aus Frustration, Widerstand und ständigem Kopfschütteln gegen diese finanzamtliche Willkür einen Fehler, in dem ich die Krankenkassenbeiträge nicht pünktlich überwies. An alle Selbstständigen: Krankenkassenbeiträge sind am wichtigsten, nicht die Löhne der Mitarbeiter oder Rechnungen von Lieferanten. Krankenkassen!! Und so entschied das Amtsgericht, eine vorläufige Insolvenz zu eröffnen.
Und nun kommt das Schlimmste, was passieren konnte. Das Amtsgericht bestellte eine Insolvenzverwalterin, die nicht für mein Unternehmen arbeitet sondern größtmöglich für sich Einnahmen generieren möchte. In dem ersten Gespräch wurde mir gleich aufgedrungen, in die private Insolvenz zu gehen bei der hohen Steuerlast, die zu dem Zeitpunkt noch nicht ausgesetzt war (s. Teil1). Mittlerweile hat sie ein fadenscheiniges Gutachten erstellt, in dem Beträge eingestellt sind, die schon seit Jahren nicht mehr existieren. Natürlich hat sie auch ihren Verdienst mit 87€ (plus drei Nullen) eingestellt.
Diese Anwältin hat mittlerweile einen fast 6-stelligen Betrag auf dem Insolvenzkonto und bezahlt davon nichts, keine Pachten, keine Lohnabschlagszahlungen, keine Lieferanten. Nach Androhungen von Haftungsansprüchen meinerseits wurden jetzt die fälligen Versicherungen bezahlt, nachdem ich zwei Wochen ohne Autoversicherung gefahren bin.
Natürlich habe ich mir einen weiteren Anwalt genommen, der am 28.01.26 ein Gegengutachten erstellt und beim Amtsgericht eingereicht hat, das beweist, dass ich nicht insolvent bin. Das hängt jetzt vom zuständigen Richter ab wie er die Lage beurteilt und jetzt kommt es wieder, Er geht Mitte Februar in Rente und wenn er das nicht mehr schafft, das Verfahren zu beurteilen, wird irgendwann ein neuer bestellt. Unglaublich, oder?
Durch das Nichtbezahlen von Pachten droht uns, die Kündigung der KOST.BAR. Wir hoffen, dies in Zusammenarbeit meines Anwalts und der Torg. Wohnstätten abwenden zu können. Weiterhin hat mein Steuerberater jetzt die Arbeit an meinem Steuerverfahren eingesteltt, da keine Rechnungen bezahlt wurden und das ist wirklich fatal und geschäftsschädigend.
Ich möchte mich bei meinen lieben Mitarbeitern bedanken, die ohne Lohn weiter für mich arbeiten und bei meinen Lieferanten, die immer zu mir halten.
Und liebe Gäste helft uns, kommt uns besuchen, damit diese Verwalterin, die mein Vermögen verwalten soll, nicht die o.g. Summe für schlechte Arbeit bekommt.
Und wir sind immer noch guter Hoffnung und positiv eingestellt :-)